08.02.2018

Bestürzt über die Abschaffung integrativer Volksschulklassen an Landessonderschulen

Integration und Soziales Lernen – das gegenseitige Respektieren von Besonderheiten und Bedürfnissen – sind wichtiger Teil der pädagogischen Arbeit im Diakoniewerk.

Die aktuelle Debatte rund um die Abschaffung von integrativen Volksschulklassen in Landessonderschulen empört das Diakoniewerk und signalisiert ein mögliches Modell einer „Restschule“ für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf.

Das Diakoniewerk sieht die Kombination einer Landessonderschule für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf mit einer integrativen Volksschule als ein zukunftsfähiges Modell. Auch die UN-Konvention für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen gibt uns ganz klar die Richtung hin zu inklusiven Schulformen vor.

Da die integrative Volksschule ein wesentliches Merkmal für die Attraktivität dieses Schulmodells der Martin-Boos-Landesschule in Gallneukirchen ist (Träger Gebäude- und Beschaffungs-Management Land OÖ), ist es dem Diakoniewerk ein Anliegen, dass sie in dieser Form weitergeführt werden kann. Das Diakoniewerk bemüht sich und unterstützt deshalb eine gute Lösung am Standort Martin Boos Schule.

AnsprechpartnerIn

Elisabeth Dandl-Lechner MA
Direktorin Martin-Boos-Landesschule
Oberösterreich
Bildung
Martin-Boos-Landesschule
Martin-Boos-Straße 7
4210 Gallneukirchen
Österreich