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Aktuelle Nachrichten aus dem Diakoniewerk

03.11.2016

Das Diakoniewerk geht als aktiver Mit-Gestalter im Sozialraum in die Zukunft

Das Diakoniewerk versteht sich als aktiver Mit-Gestalter im Sozialraum und meint mit Sozialraumorientierung das Vorausdenken einer inklusiven Gesellschaft. Die Umsetzung sozialraumorientierter Projekte sind Schritte, um dieses Ziel gemeinsam zu erreichen.

GALLNEUKIRCHEN. Das Zusammenspiel verschiedener Personen für ein gut gelingendes Miteinander im Lebensalltag fällt unter das Konzept der Sozialraumorientierung. Das Diakoniewerk sieht sich als Netzwerker innerhalb einer Vielfalt an Partnern und versucht mit diesen das Leben für möglichst viele Menschen in der Gemeinschaft zur verbessern. Hauptaufgabe ist es dabei „Menschen zusammen zu bringen“, seien es Mitarbeitende einer Gemeinde, Politiker, Ehrenamtliche oder angestellte Mitarbeitende von verschiedenen Sozialeinrichtungen oder Firmen. Beispielhaft wurden durch das Diakoniewerk bereits zwei Projekte umgesetzt.

In der Freistädter Gemeinde Bad Zell wurde das Quartiersentwicklungskonzept „Mehr Zeller Nachbarschaft“ realisiert. Ein gemeinsamer Mittagstisch, ein Besuchsdienst und eine Mitfahrbörse vernetzen die Bad Zeller Bürger und schützen vor allem die älter werdenden Einwohner von Bad Zell vor Vereinsamung. Jeder darf sich einbringen und seinen Teil beitragen, damit die Entwicklung von einer gut versorgten zu einer mitsorgenden Bad Zeller Nachbarschaft, in der alle Altersgruppen ihr Leben gut gestalten können, gelingt.

In Engerwitzdorf entsteht eine Wohnanlage mit einem inhaltlichen Konzept des Diakoniewerks zur bewussten Belebung der Nachbarschaft. Ziel der sogenannten „Lebendigen Nachbarschaft“ ist es, die Mieter aus der Anonymität der Wohnanlage zu holen und sie gut miteinander zu vernetzen. Das bedeutet die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner zu kennen und Lösungen im Kreis der Mieter zu finden. Von einem Babysitter Dienst und einer Mitfahrbörse, über die Gestaltung gemeinsamer Freizeitaktivitäten bis zu einer Verleihbörse für selten gebrauchte Haushaltsgegenstände kann alles entstehen.

Das Diakoniewerk versteht sich als aktiver Mit-Gestalter im Sozialraum und meint mit Sozialraumorientierung das Vorausdenken einer inklusiven Gesellschaft. Die Umsetzung verschiedenster sozialraumorientierter Projekte sind Schritte, um dieses Ziel gemeinsam zu erreichen.

 

 

Fotos: Karin Hofbauer