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Aktuelle Nachrichten aus dem Diakoniewerk

28.03.2018

WIEDERAUFNAHME der Theater Malaria Vorstellungen

GALLNEUKIRCHEN. Aufgrund der großen Resonanz bei den Vorstellungen im Herbst tritt die Theatergruppe Malaria mit ihrem Stück „Spann den Schirm auf, der Konsumwolf frisst den Lebenslauf“ erneut auf. An insgesamt fünf Terminen im April, Mai und Juni können sich BesucherInnen auf ein spannendes Theatererlebnis freuen.

Im Zentrum des Spiels stehen die Suche nach Geborgenheit und die ständige Veränderung, aber auch der Konsumrausch und dessen Auswirkungen auf die Persönlichkeit und das Leben. Auf der Suche nach Geborgenheit erleben die Figuren dieses Stückes Abenteuer und unsichere Zeiten.

Umgesetzt wird die Geschichte von zehn SchauspielerInnen des Theater Malaria mittels unterschiedlicher Theaterformen, Musik und Medien. Darüber hinaus konnten Christian Scharrer sowie Birgit Schwamberger-Kunst vom Theater Treibgut für die Wiederaufnahme gewonnen werden. Musiker Yevgenij Kobyakov wird das Stück mit seinem Akkordeon begleiten.

„Wir freuen uns sehr, dass die Vorstellungen im Herbst so großen Anklang fanden und wir das Stück nochmals an fünf Terminen aufführen können. Das Besondere an dieser Art Brut Theaterproduktion ist, dass sie aus dem nonverbalen Spiel besteht aber mit erfrischenden Wortkreationen, verschiedenen Theaterformen und viel Humor für einen interessanten und unterhaltsamen Abend sorgt“, erklärt Regisseurin Iris Hanousek-Mader.

Mit dem neuen Stück greift das Theater Malaria abermals ein Thema auf, das den BesucherInnen die gesellschaftliche Entwicklung vor Augen hält. Das Konsumverhalten rückt die wirklich wichtigen Dinge des Lebens viel zu oft in den Hintergrund. Das Stück kann für jeden Einzelnen ein Spiegel sein und soll zum Nachdenken und zum Schmunzeln anregen.

Spielplan

Donnerstag, 5. April um 19.30 Uhr

Donnerstag, 12. April um 19.30 Uhr

Freitag, 13. April um 19.30 Uhr

Mittwoch, 30. Mai um 19.30 Uhr

Montag, 4. Juni um 9.30 Uhr (Vormittagsvorstellung)

Alle Aufführungen finden im Haus Bethanien (Hauptstraße 3, 4210 Gallneukirchen) statt.

Ticketpreise

Vorverkauf 18,- / *10,- Euro

SchülerInnen-/StudentInnengruppen ab 8 Personen: 8,- Euro

Abendkasse 22,- / *12,- Euro

*Ermäßigung: Menschen mit Behinderung, PensionistInnen, Präsenzdiener, Zivildiener und Diakonische Helfer, Hunger auf Kunst und Kultur

10 % Ermäßigung auf reguläre Karten (Normalpreis) für MitarbeiterInnen der Evangelischen Diakoniewerkes (nach Vorlage des MA Ausweises).

Tickets sind in den Sparkassenfilialen und online unter http://bit.ly/2pakVE2 erhältlich.

 

Informationen zum Stück finden Sie auch unter: www.diakoniewerk.at/spanndenschirmauf

 

Wer ist Theater Malaria?

Das Theater Malaria - entstanden aus Eigeninitiative von künstlerisch tätigen Menschen mit Behinderung im Diakoniewerk - setzt sich heute aus einem elfköpfigen Ensemble, externen GastschauspielerInnen aus der freien Szene sowie einem künstlerischen Team aus der Tanz-, Theater- und Behindertenpädagogik zusammen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der kreative Prozess rund um die Gruppe der KünstlerInnen. Die SchauspielerInnen und die Gäste des Ensembles „Malaria“ erarbeiten gemeinsam alle zwei bis drei Jahre ein eigenes Theaterstück. Am Ende entsteht ein Theaterstück, das zum Nachdenken über unser gesellschaftliches System anregt, ohne dabei auf den Humor zu vergessen. Darüber hinaus finden laufend Lesungen, Ausstellungen und kleinere Kunstprojekte im öffentlichen Raum statt.

 

Zu den Produktionen des Theater Malaria gehören unter anderem „Halsbrecher“ (2015), „Experiment Leben – Winklergasse 43“ (2012), „Spielwerk Leuchtturm“ (2009), „Fallobst vom Olymp. Suche: Helden!“ (2007) und „Europas Sternstunden“ (2002). Diese Stücke wurden sowohl in regionalen Spielstätten (Landestheater Linz / Kammerspiele, Posthof Linz, Festival sicht:wechsel) als auch international (Brüssel (B), Päffikon/Zürich (CH), Hohenroth (D)) aufgeführt.

Den Namen Malaria hat Thomas Pühringer, ehemaliges Mitglied der Theatergruppe Malaria, für das Ensemble kreiert. Er wollte damit ausdrücken, dass die KünstlerInnen ihr Publikum mit Theaterfieber und Lachen anstecken. Das Markenzeichen sind eigene Stücke und die Inszenierung der SchauspielerInnen entsprechend ihrer Talente.