06.08.2019

Ein Lehmbackofen sorgt für frisches Brot am Hof Altenberg

Neue, vielfältige Eindrücke beim Brotbacken können ab sofort die Bewohner und Bewohnerinnen vom Hof Altenberg gewinnen

Nach frischem Brot duftet es seit kurzem am Hof Altenberg. Viele Hände haben unter der Anleitung von Bernhard Gruber - einem Spezialisten in Sachen Lehmbauweise - in den Sommermonaten dabei geholfen, einen Lehmbackofen zu bauen. Fleißige Helfer aus Altenberg und Umgebung und sogar aus Nigeria und Frankreich haben sich am Bauprojekt beteiligt. Künftig sollte hier zumindest einmal in der Woche gemeinsam Brot gebacken werden. „Es gibt viele Arbeitsschritte beim Brotbacken, wo Menschen mit kognitiver Einschränkung aktiv mitgestalten können und viele Eindrücke gewinnen - Feuer machen, Teig kneten, riechen und schmecken“ freut sich Einrichtungsleiter Ronald Niederwimmer über den Zugewinn.

 

Der Hof Altenberg bietet 16 Wohn- und zwölf Beschäftigungsplätze für Menschen mit Behinderungen. Konzipiert wurde der Hof speziell für die Betreuung und Begleitung von Menschen im Autismus-Spektrum. Die langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass eine Beschäftigung und Erlebnisse in der Natur und mit Tieren wesentlich zur erfolgreichen Begleitung dieser Zielgruppe beitragen. Die besondere Lage des Hofs mit wenig Bebauung und Verkehr bietet vielfältige Möglichkeiten. „Uns ist wichtig, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und zu zeigen, dass jeder Mensch Fähigkeiten und Talente hat“, so Ronald Niederwimmer, Leitung Hof Altenberg. Das Beschäftigungsangebot am Hof reicht neben dem Brotbacken und Kräuter- und Gemüseanbau für den Eigenbedarf bis hin zur Erzeugung von Produkten wie aromatisierte Essige, Teemischungen und Pestos.