10.10.2018

Johannes Kepler Universität feiert neuen Sponsionshut

Gallneukirchen

Die AbsolventInnen der Johannes Kepler Universität Linz und die JKU selbst hatten heute allen Grund zu feiern – anlässlich des festlichen Studienabschlusses kamen erstmals die neuen Sponsionshüte zum Einsatz. Das Diakoniewerk freut sich mit, denn das „Kepler-Dreieck“ wird von der Werkstätte Linzerberg produziert.

 

Die Johannes Kepler Universität ließ im vorigen Jahr auf Facebook über mehrere Vorschläge für den neuen Sponsionshut abstimmen. Dabei konnte sich Simon Hochleitner – er studiert an der Kunstuniversität Linz Fashion & Technology – mit seinem Entwurf gegen drei KonkurrentInnen durchsetzen. Vor dem Sommer ist dann die JKU an die Werkstätte Linzerberg herangetreten, um die Sponsionshüte "in Serie" anfertigen zu lassen. 

 

In einem kreativen Prozess setzten sich die MitarbeiterInnen der Werkstätte Linzerberg mit dem Prototypen auseinander und entwickelten die einzelnen Arbeitsschritte. Seither fertigen sechs Menschen mit Beeinträchtigung jede Kopfbedeckung von Hand an - somit ist jeder Hut ein Unikat. Die Qualität der Ausarbeitung und der verwendeten Materialien sind dabei besonders wichtig. Die Produkte, die in den Werkstätten entstehen haben einen hohen Produktstandard.

 

Karin Schaubmaier, Regionalleiterin von Urfahr Umgebung, ist erfreut: "Für uns sind Kooperationen, wie mit der JKU sehr wichtig, weil wir damit zeigen können, welch hochwertige und wertvolle Arbeit Menschen mit Beeinträchtigungen leisten. Um solche Projekte weiter realisieren zu können, braucht es Kreativität, Teamarbeit und handwerkliches Können und vor allem einen Kooperationspartner, der Vertrauen in die Arbeit von Menschen mit Beeinträchtigungen setzt."

 

„Der Hut, angelehnt an das von Kepler beschriebene Dreieck, ist stark identifikationsstiftend und damit ein bleibendes Alleinstellungsmerkmal für unsere Universität. Mit dem Diakoniewerk als Partner untermauern wir unsere gesellschaftliche Verantwortung." freut sich JKU-Rektor Meinhard Lukas.