17.04.2020

Trotz Masken ein Lächeln schenken, das gut tut und berührt

Mitarbeitende im Diakoniewerk tragen seit kurzem Buttons mit ihrem Foto und nehmen so die Angst vor den Masken und schenken jenen Menschen, die sie in ihrer Arbeit täglich begleiten ein Lächeln.
 

Vor wenigen Wochen begann sozusagen eine neue Zeitrechnung. 
Von jetzt auf gleich änderte sich vieles. Menschen begannen Abstand zu nehmen, um einander und andere zur schützen. Berufsgruppen, die bisher selten bis gar nicht im Rampenlicht standen, ernteten Applaus. Unzählige verlegten ihre Büros ins Wohnzimmer.

Aber was ist mit denen, die nicht Homeoffice machen können? 

Das Wirken von Menschen in sozialen Berufen betrifft die gesamte Gesellschaft, aber für viele von uns ist ihre Arbeit und ihr Engagement unersetzlich. Rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakoniewerks sind weiterhin für alle da, die sie brauchen: Menschen mit Behinderung und Ältere, Menschen mit Migrationshintergrund, die sich in den Einrichtungen des Diakoniewerks auf beste fachliche und menschliche Betreuung verlassen. Jetzt und immer. Nähe ist gerade in Zeiten von Social Distancing das Wichtigste. 
Mit Masken schützen wir uns und andere - sind von unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Masken können aber auch in vielen Fällen Angst machen bzw. irritieren. Die vertraute Person wird oftmals nicht mehr erkannt. Ihre Mimik und Gestik fehlt, obwohl sich an der persönlichen Ansprache nichts geändert hat. 
Wir wollen das jetzt ändern: mit Buttons, die die Mitarbeitenden des Diakoniewerks seit kurzem auf ihrem Oberkörper tragen können und die ein Selfie von ihnen zeigen, möchten wir dem Gegenüber ein Lächeln schenken – ein Lächeln, das gut tut und „berührt“.