Begleiten und Betreuen

Gedanken einer Mitarbeiterin

Unsere Mitarbeiterin, Psychologin Eva Bovo, hat sich Gedanken zu Heimat und Integration gemacht. Diese Worte möchten wir Ihnen nicht vorenthalten!

Junge Menschen werden abgeschoben.

Vom Sein zur Heimat

Was bedeutet Heimat?

Im Zuge der Flüchtlingsarbeit spricht man oft über Heimat und ab wann sich ein Asylwerber hier in Österreich wie zuhause fühlt.

 

Heimat bedeutet für mich da zu sein, wo man sich nicht mehr erklären muss. Wo man sich nicht mehr rechtfertigen muss für sein SEIN.

 

Da wo man sein darf.

 

Es wird viel darüber gesprochen und reflektiert, wie notwendig es ist für Integration offen zu sein, andere zu akzeptieren, anzunehmen. Doch all das fängt schon im Kleinen an, bei jedem einzelnen von uns nämlich genau JETZT.

 

Ich lade sie ein für sich jetzt zu reflektieren, in ihrer Beziehung, in ihrer Familie, im Freundeskreis etc. lassen sie den jeweils anderen SEIN?

 

Ohne zu kritisieren, ohne Erwartungen zu hegen, dass man dieses und jenes zurückbekommt, ohne Vorstellungen, dass man durch den jeweils anderen vollständig wird.

 

Und noch essentieller, lassen sie sich selbst sein?

 

Ohne sich kritisch vor dem Spiegel zu betrachten und ohne sich selbst zu verurteilen, zu kritisieren, zu bewerten. 

 

Sich selbst und andere sein lassen. Wenn das selbstverständlich wäre, wäre Integration kein Thema mehr, sondern etwas völlig Normales, etwas Integriertes.

 

Man kann sich im Leben entscheiden: für die Angst oder für die Liebe.

 

Lebt man voller Angst vor der Integration und dem Ungewissen. Wie wird sich unsere Gesellschaft verändern? Genaugenommen geht es dann um Angst vor Veränderung.

 

Oder lebt man in Liebe. In Liebe zu jedem. In Liebe und im Wissen das Veränderung ein Teil von uns ist. Jeder für sich möchte sich doch auch weiterentwickeln und im Leben vorankommen, das heißt Veränderungen durchleben. Warum nicht auch so unsere Gesellschaft?

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