Räume für Kunst und Kultur

Gedenkstätte der Diakonissen

Ein Ort der Stille und des Erinnerns – ein Kunst-Raum, der die Geschichte der evangelischen Schwesternschaft des Diakonissen-Mutterhauses Bethanien zum Thema macht

Still werden und erinnern

Mit der Gedenkstätte möchte das Diakoniewerk die Leistung der Diakonissen würdigen, gleichzeitig aber auch das Gedenken aufrechterhalten – dargestellt aber in aller Bescheidenheit – wie es dem Wesen der Diakonissen am meisten entsprochen hat. Daher war das vorrangige Ziel, Präsenz zu zeigen, gleichzeitig aber nicht aufzudrängen.

Die Künstlerin Gabriele Berger hat die Friedhofsmauer mit einem Band aus Marmor eingefasst, auf dem alle Namen der Diakonissen abgebildet sind. Einleitend steht der Spruch „In Christo Jesu gilt der Glaube, der durch die Liebe tätig ist.“ Es gibt eine zentrale Stele, die die Besucher auf das Werk hinführen soll und aufmerksam macht. Kleine Granitblöcke sind wie eine Kapelle aufgestellt und können als Sitzmöglichkeit genützt werden. Diese Blöcke ergeben in der Form ein Langhaus und ein Querhaus, wie in einem Kirchenschiff. Daneben spielt die Farbwahl eine große Rolle. Weißer Marmor, blaue Schriften – blau-weiß, wie die Tracht der Diakonissen.

Es ist gelungen ein Refugium zu schaffen, ein Ort für Friedhofsbesucher, aber auch eine Informationsstätte, die das Gedankengut der Diakonissen bewahrt – die Idee, dass Nächstenliebe immer zum Ziel führt. Das war immer zentraler Kern der Arbeit der Diakonissen.

 

Um eine Übersicht über die evangelische Schwesternschaft zu erhalten, clicken Sie bitte hier.

Mittels QR-Code können Sie sich auch direkt an der Gedenkstätte über das Leben jeder einzelnen Diakonisse informieren.

RAUM   der         RUHE

RAUM   der         DIAKONISSEN UND DIAKONISCHEN SCHWESTERN

RAUM   des         ERINNERNS UND GEDENKENS

RAUM                  achtzehn Meter mal achtzehn Meter

RAUM                  glauben mal helfen

RAUM   der         Wege zu den weit gestreuten Orten ihres Einsatzes

RAUM   der         Wege zu GOTT

RAUM   der         Geschichte. Gründung der Gemeinschaft der Schwestern 1877

              der         Geschichte der polititschen Veränderungen und ihre Überwindung

                             Drei Säulen des Brückenkopfgebäudes in Linz erinnern an die                                       Diktatur A. Hitlers

              der         Sozialgeschichte. Helfen als Aufgabe

              der         Lebensgeschichten der Schwestern

RAUM   der         Gemeinschaft der Schwestern. Weiß und Blau sind ihre Farben

RAUM   der         Natur

RAUM   des         VERWEILENS und NACHDENKENS. UNZEITLICH

 

Stein ist gleich begreifbare Unendlichkeit. (Gabriele Berger)

Marmorband Gedenkstätte Diakonissen Gallneukirchen
Magazin-Artikel zum Thema
Den Gedanken der Diakonissen ins Heute übertragen
Lesen sie hier einen interessanten Beitrag über die Künstlerin Beate Luger-Goyer in unserem Magazin "Diakonie"
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